Säumer bringen Hoffnungen
Aktivitäten liefern wertvolle Impulse
Ein langer Zug mit Säumer und beladenen Saumtieren begleitet von Wanderer schlängelt sich durch die Täler, Alpenpässe und durch die Dörfer wo Halt gemacht wird. Menschen in den verschiedensten historischen Gewändern begleiten die Saumpferde und lassen die Zeiten unserer Vorfahren aufleben. Jedes Etappenziel erwartet den Saumzug mit einem Empfang und zünftigen Säumerfest. Damit werden verschiedene Kulturen und Brauchtum mit guter Unterhaltung zum Erlebnis. Ein Fest, das viele Menschen über die Alpenpässe zu herzlichen Begegnungen zusammenführt. Die Bevölkerung entlang der Sbrinz-Route ist mit Begeisterung dabei, wenn das Kulturerbe der längst vergangenen Zeit auflebt.
Gute Erinnerungen werden wieder wach und erlebbar. Hoffnungen keimen auf, weil die frühere Bedeutung der Sbrinz-Route wieder präsent wird, als noch die Säumerwege nicht nur als Verbindung der Talschaften, sondern zum Austausch von Gütern dienten und damit Leben in die Bergdörfer brachten. Das Leben aus der Säumerzeit finden wir heute noch in den Regionen der Sbrinz-Route, nämlich in Spezialitäten und Rezepten. Die kulinarische Vielfalt mit Zutaten aus fremden Ländern, lassen die rege Handelstätigkeit über die Alpenpässe hinweg nur erahnen. Denn mit dem Ausbleiben der Handels- und Transporttätigkeit der Säumer, verarmten Bergregionen zusehends und haben in vielen Gebieten nicht mehr richtig Tritt fassen können.
Salz und Hartkäse waren bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhundert bedeutende Handelsgüter. Sie überquerten den Alpenkamm über die Sbrinz-Route und wurden im Süden gegen Wein, Gewürze, Mais, Reis, Stoffe und anderen Waren getauscht. Das Salz nahm den Weg, anfangs von Hall im Tirol, später aus den Salinen in Bad Reichenhall / Salzburg über den ostbayerischen Raum zum Bodensee.
Von dort grösstenteils über den Wasserweg wurde die Ware über Zürich und Zug auf den Vierwaldstättersee transportiert und gelangte an die Ufer des Engelberger- und Sarneraatals. Jetzt waren die Säumer gefordert, die das Salz nebst dem Hartkäse aus Einheimischer Produktion, durch die Täler und Alpenpässe in den Süden brachten. Dadurch entwickelte sich in den Tälern nach und nach auch Gewerbe. Damit haben unsere Vorfahren das Fundament geschaffen auf wir weiterbauen dürfen. Gerne erinnern wir uns alljährlich mit dem Säumerfest an dieses Kulturerbe.
Säumerfeste entlang der historischen Pfade
der Sbrinz-Route
Hoffnungen der Regionen steigen
Die bisherigen Projektarbeiten zu Gunsten der Regionen Sbrinz-Route ermöglichten es, Entwicklungsprozesse auszulösen, die bei den Menschen der Regionen neue Perspektiven aufzeigten. Die gewachsene Hoffnung vieler Menschen hat sich in Vertrauen gewandelt und verstärkt damit die Verantwortung der Trägerschaft Förderverein Sbrinz-Route massiv.
Die Trägerschaft ist sich der Verantwortung bewusst, dass die Förderung von Entwicklungsmassnahmen nachhaltig sein sollte. Vielerorts muss die Abwanderung aufgehalten und die Wertschöpfung in den Regionen angekurbelt werden, um die Zukunftsperspektiven weiterhin positiv zu beeinflussen und zu gestalten.
Die Prozessgestaltung zielt darauf ab, denn Abverkauf von Angeboten, Waren, Produkten und Erzeugnissen erfolgreich zu arrangieren. Die Kernpunkte wie Natur, Gesundheit, Wohlbefinden, Freizeit und ein gutes Lebensgefühl stehen in der Angebotsgestaltung im Zentrum. Dabei sollen die Identitäten der Täler gestärkt werden, um die Authentizität, die Eigenheiten und das Verständnis für Naturnah wieder zu fördern und mit dem «Anders sein» die Neugierde für die Regionen wieder zu entwickeln.
Spenden helfen!
Sie können die Hoffnung der Menschen der Regionen Sbrinz-Route stützen und den Entwicklungsprozess oder gezielte Projekte und Programme auf unterschiedliche Weise finanziell unterstützen:
Spenden:
Die Aufgaben werden mit viel freiwilligen Arbeit erfüllt und unterstützt. Direkte Spenden ermöglichen die notwendige Finanzierung, damit der Entwicklungsprozesse nicht ins Stocken geraten und Hoffnungen nicht verloren gehen. Spenden können überwiesen werden an:
Bankverbindung:
Nidwaldner Kantonalbank
Zu Gunsten:
Förderverein Sbrinz Route
Niederstad 41
6053 Alpnachstad
IBAN: CH33 0077 9000 2509 2610 0
Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Spende!