Säumerfest 2009 in Obergesteln Mittwochabend 19. August

    Festplatz im Dorf Obergesteln Mehrzwecksgebäude / Festplatz signalisiert

    Programm Mitwoch, 19. August 2009

    Festplatz bei Schönwetter: Beim Dorfeingang Umgebung / Vorplatz Merzwecksgebäude
    Festplatz bei Schlechtwetter: Im Merzwecksgebäude Obergesteln

    ca. 17.45 Uhr Einzug der Wandergruppe mit dem historischen Saumzug im Dorf Obergesteln

    Der Einzug mit dem historischen Saumzug kann sich verspäten, ca. 30 Min möglich.

    Empfang auf dem Festgelände / Mehrzweckhalle
    Pflege / Fütterung der Pferde, Kinder dürfen mithelfen.

    Festwirtschaft

    • Walliser Küche
    • "Säumer-Znacht"
    • Vielfältiges Getränke Angebot

    Alphornklänge und Musikalische Unterhaltung - Walliserabend
    Ein Fest mit den Säumern und allen Mitreisenden

    Alle sind herzlich eingeladen mitzumachen und gemeinsam zu geniessen.

    Für Gruppen Anmeldung zum Nachtessen und Platzreservation erwünscht:

    Projektleiter: Herr Gemeindepräsident Philipp Imwinkelried

    DIZ Dienstleistungs- und Informationszentrum CH-3988 Obergesteln  
    Telefon:  027 974 12 00, Telefax:  027 974 12 01

    info@diz-obergesteln.ch, www.diz-obergesteln.ch

    Für die Unterkunft beratet sie gerne:

    Gästecenter OBERGOMS Telefon: +41 (0)27 974 68 68/ Telefax: +41 (0)27 974 68 69 Email: tourismus@obergoms.ch


    Wanderwoche mit dem historischen Saumzug von Etappe zu Etappe...

    ...am Donnerstagmorgen reist die Wandergruppe mit dem historischen Saumzug von Obergesteln auf der Sbrinz-Route weiter und trifft zum "Znüni" beim "Ladstaffel" ein. Reist nach einem kurzen Halt weiter zum Griespass, wo der Tross am Mittag den Höchsten Punkt der Tour passiert. Nach einem Kurzhalt und Verpflegung aus dem Rucksack wandert der Tross weiter hinunter zur Alp Bettelmatt, weiter nach Riale im Pomatt zum Etappenziel.

    Mittagshalt auf dem Griespass Donnerstag 20. August 2009

    ca. 12.30 Uhr Eintreffen auf dem Griespass, höchster Punkt der Tour

    Die Saumpferde und Säumer machen einen Kurzhalt in mitten der wunderschönen Berglandschaft. Die Pferde bekommen Freilauf und werden verpflegt und gepflegt. Die Säumer und Wanderer stärken sich aus dem Rucksack.

    Organisation durch den Förderverein Sbrinz-Route mit der Train Vereinigung Unterwalden

    Wanderleiter  
    Daniel Flühler 079 208 72 04
    Josef K. Scheuber 079 341 80 88
       
       

    Das Büro des Fördervereins Sbrinz-Route gibt zu den Öffnungszeiten gerne weitere Auskunft Telefon 041 612 30 55

    Der Saumpass Gries zwischen dem Goms und Pomatt
    Der Griespass (italienisch Passo del Gries) ist ein Saumpass, der über den südlichen Alpenhauptkamm führt. Die Passhöhe liegt auf 2479 m ü. M. Dort, nahe dem Nufenenpass, verläuft die Landesgrenze zwischen der Schweiz und Italien.

    Der Griespass stellt einen Übergang vom Walliser Äginental ins italienische Val Formazza (deutsch Pomatt) dar und verbindet damit das Goms mit dem Valle d'Ossola (deutsch Eschental). Er wird im Westen vom Bättelmatthorn (italienisch Punta dei Camosci, 3044 m ü. M.), im Osten vom Grieshorn (italienisch Corno Gries) flankiert. Nur wenig unterhalb der Passhöhe befindet sich auf der Schweizer Seite der aufgestaute Griessee, in den bis Ende des 20. Jahrhunderts der Griesgletscher mündete. Am südlichen Passfuss in Italien liegt der Stausee Lago di Morasco.

    Da der Griespass auf beiden Seiten keine topographisch bedingte Schwierigkeiten bietet, war er schon in der Bronzezeit bekannt und wurde auch in römischer Zeit rege benutzt. Im 13. Jahrhundert wanderten die Walser vom Oberwallis über den Pass ins Pomat und gründeten dort Dörfer, die lange Zeit ( bis im 20. Jahrhundert) deutschsprachig waren. Der Griespass bildet die gerade südliche Fortsetzung des Grimselpasses und gehörte daher zu den wenigen leicht begehbaren und direkten Wegstrecken von der Alpennordseite nach Italien.

    Ab 1397 wurde der Saumweg als transalpiner Handelsweg ausgebaut. Die eidgenössischen Besitzungen im Eschental gingen jedoch bereits 1422 an das Herzogtum Mailand verloren, so dass auch der Handelsverkehr rasch wieder zurückging und in den folgenden Jahrhunderten nur noch regionale Bedeutung besass. Mit der Eröffnung der Gotthardbahn 1882 kam er schliesslich ganz zum Erliegen.

    Von den alten Zeiten zeugt eine Kapelle auf der italienischen Seite der Passhöhe.Auf der italienischen Seite der Passhöhe befindet sich auch ein einfaches (verschlossenes!) altes Notbiwak, in dem Richard Wagner am 18. Juli 1852 auf seiner Italienreise übernachtet haben soll.Internationale Bedeutung hat die (unsichtbare) Gasleitung der Transitgas AG, welche anfangs der 1970er Jahre unter dem Griespass gebaut und in den Jahren 1997 bis 2003 in der Kapazität ausgebaut wurde. Die Gasleitung führt Gas aus den Niederlanden nach Italien.