Säumerfest 2009 in Guttannen Dinstagabend 18. August

    Festplatz im Dorf Guttannen beim Schulhaus mit Turnhalle

    Programm Dienstag, 18. August 2009

    Festplatz bei Schönwetter: Im Dorf Umgebung Schulhaus und Turnhalle Guttannen
    Festplatz bei Schlechtwetter: Im Dorf in der Turnhalle Guttannen

    ab 17.30 Uhr Einzug im Dorf Guttannen Wandergruppe mit dem historischen Saumzug

    Der Einzug mit dem historischen Saumzug könnte sich verspäten, ca. 30 Min möglich.

    Festwirtschaft

    • mit Verpflegungsständen / Traditionelle Küche / Säumerkost
    • vielfältiges Getränke Angebot

    Am Abend musikalische Unterhaltung verschiedene Interpreten sorgen für Stimmung
    Ein Fest mit den Säumern und allen Mitreisenden

    Alle sind herzlich eingeladen und willkommen

    Für Gruppen Anmeldung zum Nachtessen und Platzreservation erwünscht:

    Gemeinde Guttannen
    Projektleiterin: Frau Gemeinderätin Theres Tännler Telefon: 033 373 13 33
    Mobil: 079 759 61 51
    Email: beat.taennler@bluewin.ch

     

     
    Für die Unterkunft beratet sie gerne:

    Haslital.Berner Oberland
    TourismusBahnhofstrasse 22 / 3860 Meiringen
    Telefon 033 972 50 50
    Telefax 033 972 50 55
    Email: info@haslital.ch
    www.haslital.ch

     


    Wanderwoche mit dem historischen Saumzug von Etappe zu Etappe...

    ...am Mittwochmorgen reist die Wandergruppe mit dem historischen Saumzug von Guttannen auf der Sbrinz-Route weiter und trifft zum "Znüni" bei der Handegg ein. Reist nach einem kurzen halt weiter zum Grimselpass, wo der Tross am frühen Nachmittag eintrifft. Am späteren Nachmittag wandert der Tross weiter hinunter zum Dorf Obergesteln im Goms.

    Mittagshalt auf dem Grimselpass Mittwoch 19. August 2009

    ca. 13.00 Uhr Eintreffen auf dem Grimselpass beim Hotel Alpenrösli

    Die Saumpferde und Säumer machen vor dem Bergrestaurant Alpenrösli halt. Die Pferde werden verpflegt und gepflegt. Die Säumer und Wanderer stärken sich ebenso.

    Kontakt:

    Hotel Alpenrösli / Murmeltierpark und Kristallmuseum Familie Steiner Telefon 033 973 12 91

    Auch eine Attraktion für Besucher, die an einem der Etappenort dabeisein wollen, um ein bisschen Säumerluft zu schnuppern. Die Teilnehmer freuen sich auf einen grossen Spalier. Auch als Besucher können sie Kultur hautnah miterleben.

    Organisation durch den Förderverein Sbrinz-Route mit der Train Vereinigung Unterwalden

    Wanderleiter  
    Daniel Flühler 079 208 72 04
    Josef K. Scheuber 079 341 80 88
       
       

    Das Büro des Fördervereins Sbrinz-Route gibt zu den Öffnungszeiten der Geschäftsstelle gerne weitere Auskunft Telefon 041 612 30 56

    Grimsel - Griespass, das Tor zum Süden
    Der Verkehr über den Grimsel- und Griespass erlebte seine Blütezeit hauptsächlich im 17. und 18., aber auch noch in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts; denn in Unterwalden und im Berner Oberland hatte nach 1500 die Labkäserei Einzug gehalten, deren Hauptprodukt, ein haltbarer Hartkäse, nun auch auf dem Rücken von Lasttieren zu transportieren war. In dieser Zeit wurden, besonders im Herbst, grosse Mengen von Oberländer Alpkäse von Meiringen nach Domodossola befördert. Aus der Gegenrichtung kam vor allem Wein aus dem Valle d'Ossola, hier «Eschentaler» genannt, der auch vom Haslital aus weiter über den Brünig nach Norden ging.

    Die Eröffnung der Gotthardbahn versetzte der Säumerei über Grimsel und Gries den Todesstoss. Im Sommer 1885 verkehrten die Pomatter Säumer Anton Ferrera, Michael Mattli und Alois Schillig letztmals regelmässig mit ihren Maultieren zwischen Domodossola und Meiringen.

    Über Grimsel und Gries trieb man auch Vieh auf die italienischen Märkte. So führte ein Hans Michel aus dem Haslital um das Jahr 1500 herum eine Viehherde bis nach Arosa am unteren Langensee. Und die Pomatter besuchten noch über die Zeit der Säumerei hinaus regelmässig
    den zweiten Herbstmarkt in Meiringen, um Vieh aufzukaufen und über Grimsel und Gries zu treiben.


    Der Passverkehr führte die Bewohner der an der Route liegenden Täler zusammen, und daraus entstanden Bevölkerungsverschiebungen und verwandtschaftliche Verbindungen. Dokumente aus früheren Jahrhunderten geben darüber Auskunft. An die Lebensgemeinschaft der Menschen an den Pässen erinnert aber auch noch die Mundart des Haslitals, welche dem Gommer- und Pomatterdialekt recht nahe steht.