«ViaSbrinz» – die Regionen Sbrinz-Route auf den Spuren der Säumer erleben

    Tagesreisen oder eine Mehrtagesreise so wie die Säumer anno dazumal unterwegs waren

    Die ViaSbrinz ist eine grenzüberschreitende Mehrtagesreise über die historischen Säumerwege der Sbrinz-Route zwischen Luzern und Domodossola und verbindet die Innerschweiz mit dem Piemont. Die Wegstrecke ist mit den kantonalen und kommunalen Behörden konsolidiert und mit den eidgenössischen und kantonalen Umweltämtern abgesprochen. Die ViaSbrinz ist durchgehend signalisiert (siehe auch Wegweisung).

    Etappen / Tagesausflüge

    Die ViaSbrinz bietet Tagesetappen wie diese damals die Säumer pro Tag bewätigten. Diese reihen sich zu einer Mehrtagesreise zusammen und ergeben eine Wanderwoche. Man kann in Domodossola starten und von Süden nach Norden gehen oder umgekehrt in Luzern starten und von Norden nach Süden wandern. Jede Tagesetappe eignet sich deshalb auch sehr gut für Tagesausflüge, da die Etappenorte in der Regel gut mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar sind.

    ViaSbrinz eine Internationale Route

    Die ViaSbrinz durch die Regionen der Sbrinz-Route ist eine historische Internationale Route und gilt als Fernweg. Man redet auch von einer Route zum Fernwandern, weil im Süden geht der Weg weiter nach Mailand und weiter bis zum Mittelmeer. Auch im Norden kann der Weg fortgesetzt werden und führt zum Bodensee und weiter nach Bayern. Es sind historische Handelswege, wo Menschen, Regionen mit Waren über die Alpen hinweg

    Wanderwegnetz

    Das Wanderwegnetz zeigt alle offiziell signalisierten Wanderwege, Bergwanderwege und Alpinwanderwege der Schweiz. Das Wanderwegnetz wird erst unterhalb des Kartenmassstabs von 1:200'000 angezeigt.

    Zum Wanderwegnetz gibt es nur kartografische Informationen.

    Lokale Angebote

    Lokale Angebote sind signalisierte oder nicht signalisierte Angebote für den Langsamverkehr, die über die Websites unsere Partner vor Ort kommuniziert werden.

    Anforderungen

    Die Anforderungen sind in Kondition und Technik aufgeteilt. Sie sind für jede Form des Langsamverkehrs anders definiert. Diese Definitionen sind als Richtwert zu verstehen und können von Angaben auf der Wegweisung abweichen.

    Kondition*

    Leicht

    Mittel

    Schwer

    Länge:

    bis 15 km

    bis 20 km

    > 20 km

    Höhenmeter:

    bis 300 hm

    bis 800 hm

    > 800 hm

    Gehzeit:

    bis 4 h

    bis 6 h

    > 6 h

           

    Technik

    Leicht (Wandern)

    Mittel (Bergwandern)

    Schwer (Alpinwandern)Wanderland  enthält Alpinwanderwege

     

    Signalisation und Bezeichnung:

    Schweizer Wanderwege: gelb (Wanderweg) Schweizer Alpen Club: bis T1

    Schweizer Wanderwege: weiss-rot-weiss (Bergwanderweg) Schweizer Alpen Club: T2 / T3

    Schweizer Wanderwege: weiss-blau-weiss (Alpinwanderweg) Schweizer Alpen Club: T4–T5

     

    Anforderungen:

    Keine besonderen Anforderungen

    Gute körperliche Verfassung, Trittsicher / schwindelfrei, Kenntnisse der Gefahren im Gebirge, (Steinschlag, Rutsch-/Absturzgefahr, Wetterumsturz)

    Sehr gute körperliche Verfassung,Trittsicher / schwindelfrei, Vertraut im Umgang mit Seil/Pickel, Vertraut mit letterpassagen unter zu Hilfenahme der Hände, Kenntnisse der Gefahren im Gebirge, (Steinschlag, Rutsch- / Absturzgefahr, Wetterumsturz)

     

    Wegqualität / Gelände:

    Allgemein zugängliche Wege, Möglichst abseits Strassen für den Mfz-Verkehr, Möglichst nicht asphaltiert Steile Passagen werden mit Stufenüberwunden, Bäche auf Stegen oder Brücken passierbar

     

    Teilweise unwegsames Gelände, Überwiegend steil und schmal Bäche teilweise nur über Furten passierbar, Teilweise exponiert

    Teilweise durch wegloses Gelände,über Schneefelder, Gletscher und Gröllhalden. durch Steinschlagrunsen oder durch Fels mit kurzen Kletterstellen, Bauliche Vorkehrungen können nicht vorausgesetzt werden

    Gefahrenstellen:

    Absturzsstellen sind mit Geländern gesichert

    Besonders schwierige Passagen mit Ketten oder Seilen gesichert

     

    Teilweise Sicherung von besonders exponierten Stellen mit Absturzgefahr

    Ausrüstung:

    Keine spezielle Ausrüstung nötig

    Feste Schuhe mit griffiger Sohle Witterungsgemässe Ausrüstung, Topografische Karten

    Feste Schuhe mit griffiger Sohle Witterungsgemässe Ausrüstung, Topografische Karten, Kompass und Höhenmesser, Seil und Pickel

    Länge

    Die Länge einer Route oder Etappe wird in Kilometern angegeben.

    Wanderzeit

    Die Wanderzeiten basieren auf dem Geländemodell des Bundesamtes für Landestopografie und einem Rechnungsmodell der Schweizer Wanderwege und sind in der Regel gerundet. Die angegebenen Wanderzeiten können von den Angaben auf den Wegweisern abweichen. Es sind durchschnitszeiten und auch mit Pferden realisierbar.

    Höhenmeter

    Die Höhenmeter basieren auf dem Geländemodell des Bundesamtes für Landestopografie und einem Rechnungsmodell und bezeichnen das Total der Steigungen einer Route oder Etappe. Sie können von der tatsächlichen Höhendifferenz in der Natur abweichen und sind in der Regel gerundet.

    Höhenprofil

    Die Höhenprofile sind mit einem Überhöhungsfaktor von 10 gezeichnet, damit sie möglichst gut lesbar sind. Der gewählte Massstab ist nicht bei allen Routen und Etappen derselbe aus Gründen der Darstellung beziehungsweise der sehr unterschiedlichen Längen der Routen.

    Umleitungen

    Die Angaben zu Umleitungen oder Sperrungen auf de ViaSbrinz Route basieren auf den Angaben von Behörden oder Nutzern und erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Wo jedoch Umleitungen oder Sperrungen von einer gewissen Zeitdauer zur Kenntnis gebracht werden, möchten wir Ihnen diese Information weitergeben. Wir bitten Sie, unsere Empfehlungen zu beachten.

    Stellen Sie Umleitungen oder Sperrungen auf den Routen fest, die von ViaSbrinz nicht kommuniziert werden, nutzen Sie die gelegenheit dies mitzuteilen. Die geschäftsstelle der regionen Sbrinz-Route wird abklären, ob diese Umleitung oder Sperrung länger dauert und deshalb über die Websites kommuniziert werden soll.