Obergoms

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F +41 27 974 68 69

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    Säumerfest in Obergesteln / Obergoms

    Festplatz im Dorfzentrum Obergesteln  Festplatz signalisiert 

    Programm Mittwoch, 22. August 2018

    Festplatz bei Schönwetter: Beim Dorfeingang Umgebung / Vorplatz Mehrzweckgebäude

    Festplatz bei Schlechtwetter: Im Merzweckgebäude

    Ca. 17.45 Uhr Einzug der Säumer mit den beladenen Saumtieren im Dorf Obergesteln begleitet durch eine grosse Wandergruppe.

    Der Einzug kann sich ca. 30 Min verspäten. Wettereinflüsse und das unterwegs sein mit Saumtieren, kann natürliche Veränderungen im Zeitplan auslösen. Wichtig rechtzeitig am Etappenort sein, um den Einzug nicht zu verpassen. Die allfällige Wartezeit kann in Gastwirtschaften oder der Festwirtschaft verkürzt werden.

    Empfang auf dem Festgelände / im Dorfzentrum
    Pflege / Fütterung der Pferde, Kinder dürfen mithelfen.

    Festwirtschaft

    • Walliser Küche / verschiedene Köstlichkeiten
    • "Säumer-Znacht"
    • vielfältiges Getränke Angebot  

    Walliserabend - mit Alphornklängen, Musikalischer Unterhaltung verschiedener Formationen oder Interpreten.  

    Ein besonderes Fest mit den Säumern und allen Mitreisenden

    Alle sind herzlich eingeladen mitzumachen und gemeinsam zu geniessen. 
    Für Gruppen Anmeldung zum Nachtessen und Platzreservation erwünscht.

    Projektleiter: Herr Gemeindevicepräsident Philipp Imwinkelried

     

    Säumer-Wanderwoche ein einzigartiges Erlebnis...

    mit Säumern und ihren Saumtieren von Etappe zu Etappe unterwegs sein 

    Am Donnerstagmorgen reist die Wandergruppe mit den Säumern und Saumtieren ab dem Dorf Obergesteln auf der Sbrinz-Route weiter und treffen zum "Znüni" beim "Ladstaffel" an der Passtrasse zum Nufenenpass ein. Reist nach einem kurzen halt weiter zum Griespass, wo die Wandergruppe am Mittag den Höchsten Punt der Route passiert. Nach einem Kurzaufenthalt und Verpflegung aus dem Rucksack geht es mit den Säumern weiter hinunter zur Alp Bettelmatt, weiter nach Riale im Pomatt zum Etappenziel.

    Mittagshalt auf dem Griespass

    ca. 12.30 Uhr Eintreffen auf dem Griespass, höchster Punkt der Tour

    Die Saumpferde und Säumer machen einen Kurzhalt in mitten der wunderschönen Berglandschaft. Die Saumtiere werden abgeladen und verpflegt sowie nach dem Aufstieg gepflegt. Die Säumer und Wanderer stärken sich aus dem Rucksack.

    Die Geschäftsstelle des Födervereins Sbrinz-Route gibt zu den Büro-Öffnungszeiten gerne weitere Auskunft Telefon 041 226 21 03

    Der Saumpfad zum Griespass zwischen dem Obergoms und Pomatt

    Der Griespass (italienisch Passo del Gries) ist ein Saumpass, der über den südlichen Alpenhauptkamm führt. Die Passhöhe liegt auf 2479 m ü. M. Dort, nahe beim Nufenenpass, verläuft die Landesgrenze zwischen der Schweiz und Italien.

    Der Griespass stellt einen Übergang vom Walliser Äginental ins italienische Val Formazza (deutsch Pomatt) dar und verbindet damit das Obergoms mit dem Valle d'Ossola (deutschEschental). Er wird im Westen vom Bättelmatthorn (italienisch Punta dei Camosci, 3044 m ü. M.), im Osten vom Grieshorn (italienisch Corno Gries) flankiert. Nur wenig unterhalb der Passhöhe befindet sich auf der Schweizer Seite der aufgestaute Griessee, in den bis Ende des 20. Jahrhunderts der Griesgletscher mündete. Am südlichen Passfuss in Italien liegt der Stausee Lago di Morasco.

    Da der Griespass auf beiden Seiten keine topographisch bedingte Schwierigkeiten bietet, war er schon in der Bronzezeit bekannt und wurde auch in römischer Zeit rege benutzt. Im 13. Jahrhundert wanderten die Walser vom Oberwallis über den Pass ins Pomatt und gründeten dort Dörfer, die lange Zeit ( bis im 20. Jahrhundert) deutschsprachig waren. Der Griespass bildet die gerade südliche Fortsetzung des Grimselpasses und gehörte daher zu den wenigen leicht begehbaren und direkten Wegstrecken von der Alpennordseite nach Italien

    Ab 1397 wurde der Saumweg als transalpiner Handelsweg ausgebaut. Die eidgenössischen Besitzungen im Eschental gingen jedoch bereits 1422 an das Herzogtum Mailand verloren, so dass auch der Handelsverkehr rasch wieder zurückging und in den folgenden Jahrhunderten jedoch grosse regionale Bedeutung besass. Mit der Eröffnung der Gotthardbahn 1882 kam schliesslich der Saumverkehr ganz zum Erliegen.

    Von den alten Zeiten zeugt eine Kapelle auf der italienischen Seite der Passhöhe. Auf der italienischen Seite der Passhöhe befindet sich auch ein einfaches (verschlossenes!) altes Notbiwak, in dem Richard Wagner am 18. Juli 1852 auf seiner Italienreise übernachtet haben soll. Internationale Bedeutung hat die (unsichtbare) Gasleitung der Transitgas AG, welche anfangs der 1970er Jahre unter dem Griespass gebaut und in den Jahren 1997 bis 2003 in der Kapazität ausgebaut wurde. Die Gasleitung führt Gas aus den Niederlanden nach Italien.