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Kontakte

Gemeinde Guttannen
Telefon: 033 973 11 54
Mobil: 079 759 61 51

Für die Unterkunft beratet sie gerne:

Tourismus Haslital
Tourist Information Meiringen

Bahnhofplatz 12
3860 Meiringen
Tel. +41 (0)33 972 50 50
Fax +41 (0)33 972 50 55

info@haslital.ch
www.haslital.ch

    Säumer-Chilbi in Guttannen

    Dienstagabend 22. August 2017

    Festplatz im Dorf Guttannen beim Schulhaus mit Mehrzweckhalle 

    Programm Dienstag, 21. August 2018

    Festplatz bei Schönwetter:
    Im Dorf Umgebung Schulhaus und Mehrzweckhalle Guttannen 

    Festplatz bei Schlechtwetter:
    Im Dorf in der Mehrzweckhalle Guttannen 

    ab 17.30 Uhr Einzug der Säumer mit den beladenen Saumtieren im Dorf Guttannen begleitet durch eine grosse Wandergruppe 

    Der Einzug kann sich ca. 30 Min verspäten. Das Wetter und das unterwegs sein mit Saumtieren, kann zu natürlichen Veränderungen im Zeitplan führen. Wichtig rechtzeitig am Etappenort sein, um den Einzug nicht zu verpassen. Die allfällige Wartezeit kann in Gastwirtschaften verkürzt werden.

    Am Etappenort Festwirtschaft:

    • mit Verpflegungsständen / Traditionelle Küche / Säumerkost
    • vielfältiges Getränke Angebot

    Musikalische Unterhaltung mit verschiedenen Interpreten und Formationen sorgen für Stimmung.

    Ein Fest mit den Säumern und allen mitreisenden erleben, kulturelle und kulinarische  Freuden geniessen 

    Alle sind herzlich eingeladen und willkommen. Damit unterstützen Sie die Arbeit und Gastfreundschaft  der Bergbevölkerung. Herzlichen Dank 

    Für Gruppen Anmeldung zum Nachtessen und Platzreservation erwünscht:

    Projektleiterin:
    Frau Gemeinderätin Erika Schläppi-Maurer
    033 973 13 33

     

    Säumer-Wanderwoche ein einzigartiges Erlebnis...

    mit Säumern und ihren Saumtieren von Etappe zu Etappe unterwegs sein 

    26. August 2015: Am Mittwochmorgen reisen die die Säumer mit den Saumtieren und der Wandergruppe von Guttannen auf der Sbrinz-Route weiter und trifft zum "Znüni" beim Kinder- Famielenhotel Handeck ein. Reist nach einem kurzen halt weiter zum Grimselpass, wo der Tross am frühen Nachmittag eintrifft. Am späteren Nachmittag geht die Wanderung weiter hinunter zum Dorf Obergesteln im Obergoms.

    Mittagshalt auf dem Grimselpass
    Mittwoch 26. August 2015

    ca. 13.00 Uhr Eintreffen auf dem Grimselpass beim Hotel Alpenrösli

    Die Saumpferde und Säumer machen vor dem Bergrestaurant Alpenrösli halt. Die Pferde werden verpflegt und gepflegt. Die Säumer und Wanderer stärken sich ebenso.

    Kontakt:

    Hotel Alpenrösli / Murmeltierpark und Kristallmuseum
    Familie Steiner Telefon 033 973 12 91

    Der Besuch auf dem Grimselpass ist eine Attraktion,  für Besucher die an einem der Etappenort dabei sein wollen, um ein bisschen Säumerluft zu schnuppern. Die Teilnehmer freuen sich auf ein grossen Spalier. Als Besucher auf dem Grimselpass können sie die Säumer-Kultur hautnah miterleben und am Abend zum Einzug in Obergesteln staunen.

    Organisation: Förderverein Sbrinz-Route mit der Säumer- &Train Vereinigung

    Leitung Saumtiere: Daniel Flühler / 079 208 72 04

    Sanität: Susi Abächerli / 079 717 59 33

    Unterkunft: Barbara Thürig / 079 216 39 53 / 041 226 21 03

    Die Geschäftsstelle des Födervereins Sbrinz-Route gibt zu den Büro-Öffnungszeiten gerne weitere Auskunft Telefon 041 226 21 03

    Grimsel - Griespass, das Tor zum Süden

    Der Handels-Verkehr über den Jochpass beziehungsweise Brünig-, Grimsel- und Griespass erlebte seine Blütezeit hauptsächlich im 17. und 18., aber auch noch in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts; denn in Unterwalden und im Berner Oberland hatte nach 1400 die Labkäserei Einzug gehalten, deren Hauptprodukt, ein haltbarer Hartkäse, nun auch auf dem Rücken von Lasttieren zu transportieren war. In dieser Zeit wurden, besonders im Herbst, grosse Mengen Hartkäse von Nidwalden und Obwalden sowie Oberländer Alpkäse von Meiringen nach Domodossola befördert. Aus der Gegenrichtung kam vor allem Wein aus dem Valle d'Ossola, der «Eschentaler» genannt, welcher auch vom Haslital aus weiter über den Brünig nach Norden ging oder über den Jochpass nach Engelberg gelangte.

    Die Eröffnung der Gotthardbahn versetzte der Säumerei über Grimsel und Gries zwischen Luzern und Domodossola den Todesstoss. Im Sommer 1885 verkehrten die Pomatter Säumer Anton Ferrera, Michael Mattli und Alois Schillig letztmals regelmässig mit ihren Maultieren zwischen Domodossola und Meiringen.

    Über Grimsel und Gries trieb man auch Vieh auf die italienischen Märkte. So führte ein Hans Michel aus dem Haslital um das Jahr 1500 herum eine Viehherde bis nach Arona am unteren Langensee. Und die Pomatter besuchten noch über die Zeit der Säumerei hinaus regelmässig den zweiten Herbstmarkt in Meiringen, um Vieh aufzukaufen und über Grimsel und Gries zu treiben.

    Der Passverkehr führte die Bewohner der an der Route liegenden Täler zusammen, und daraus entstanden Bevölkerungsverschiebungen und verwandtschaftliche Verbindungen. Dokumente aus früheren Jahrhunderten geben darüber Auskunft. An die Lebensgemeinschaft der Menschen an den Pässen erinnert aber auch noch die Mundart des Haslitals, welche dem Gommer- und Pomatterdialekt recht nahe steht.